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Regionales Entwicklungskonzept 2023 - 27 (REK)
Die Akteure der LEADER-Region Kulturlandschaften Osterholz setzen die erfolgreiche Arbeit in der aktuellen EU-Förderperiode fort. Als Grundlage für eine Bewerbung zum Auswahlverfahren LEADER für die neue Förderperiode war ein Regionales Entwicklungskonzept (REK) vorzulegen.
Die LEADER-Region Kulturlandschaften Osterholz hat sich erneut beim Land Niedersachsen darum beworben, im Rahmen der neuen EU-Förderperiode 2023 – 2027 als LEADER-Region ausgewählt zu werden. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Kulturlandschaften Osterholz hat in ihrer Sitzung am 19.04.2022 einstimmig dem neuen LEADER-REK als Bewerbung für die neue Förderperiode 2023 – 2027 zugestimmt. Am 20. April hat Landrat Bernd Lütjen, der Vorsitzender der LAG ist, gemeinsam mit den stellvertretenden LAG-Vorsitzenden Superintendentin Jutta Rühlemann und Kreislandwirt Stephan Warnken, das gemeinsam erarbeitete REK an die Landesbeauftragte Monika Scherf vom Amt für Regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg übergeben. Das REK ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung und wurde gemeinsam mit den Akteuren der LAG und der Öffentlichkeit erarbeitet. Am 19.12.2022 erfolgte die Anerkennung der LEADER-Region durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Das LEADER-REK konzentriert sich auf sechs Handlungsfelder sowie einem Querschnittsthema, in denen in den kommenden Jahren Projekte durchgeführt werden könnten. In das Konzept sind sowohl die Erfahrungen der vorangegangenen Förderperiode als auch eine Stärken- und Schwächenanalyse sowie die übergeordnete Regionale Handlungsstrategie (RHS) für das Gebiet des ArL Lüneburg eingeflossen. Wichtige weitere strategische Zielsetzungen des Landkreises, beispielsweise das Kreisentwicklungskonzept 2030, wurden dabei ebenso berücksichtigt.
Konkret sollen Projekte in folgenden Handlungsfeldern gefördert werden:
- Klimaschutz, Klimaanpassung und Energiewende
- Regionale Wirtschaftsentwicklung, Wissen, Digitalisierung und Innovation
- Tourismus, Kultur, Freizeit und Naherholung, Regionalmarketing
- Ländliche Entwicklung und Dorfentwicklung
- Umwelt-, Natur- und Moorschutz
- Generationengerechtigkeit, Inklusion und Integration
Zum ersten Mal wurde zudem mit „Kinder und Jugend“ ein Querschnittsthema ausgewählt, das eine besondere Berücksichtigung bei der Auswahl der Projekte bilden soll.
Die übergeordnete Zielsetzung ist vor diesem Hintergrund die nachhaltige Weiterentwicklung der Region.