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Mit Greta und Hinnerk im Moor
Ein großes Moorgebiet im Landkreis Osterholz heißt "Teufelsmoor". Im Moor ist es an vielen Stellen nass und sumpfig. Mit der nassen Erde aus dem Moor, dem Torf, haben die Menschen früher ihre Häuser beheizt. Dazu mussten sie den Torf erst vorher in der Sonne trocknen lassen. Hinnerk weiß genau, wie schwer das Torfstechen war und dass die Kinder mitarbeiten mussten.
Die Torfstücke heißen Torfsoden. Die Menschen stachen den Torf mit Spaten aus und stapelten die Torfsoden zu Ringeln. Wenn der Torf trocken ist, ist er sehr leicht.
Greta war auch schon mit der Biologischen Station Osterholz im Moor und hat ganz viel über Tiere und Pflanzen erfahren. Sie durfte Torfmoos ausdrücken wie einen Schwamm, Buchweizen schmecken und am würzigen Gagelstrauch riechen. Und stell` dir vor, Greta ist barfuß durch den nassen Torf gesprungen. Vielleicht hast du auch schon gehört, dass man im Moor versinken kann. Ganz so gefährlich ist es heute nicht mehr. Die Biologische Station begleitet auch gern deine Schulklasse einen ganzen Vormittag und organisiert Mitmachaktionen.
Hier kannst du einen kleinen Wortschatz zum Thema Torf lernen:
In der Museumsanlage in Osterholz-Scharmbeck ist es möglich ein "Torfschifferpatent" zu erwerben. Zuerst erfährst du bei einer spannenden Führung das Wichtigste zum Torfabbau und zur Torfschifffahrt. Danach versetzt du dich in die alte Zeit. In der Kleidung der Torfstecher (die gibt es im Museum für dich) springst du mit einer Stake über einen Torfgraben, fährst Torfsoden mit einer Karre und stapelst sie zu einem Torfringel. Danach kannst du an einem Zielwerfen mit alten Holzschuhen teilnehmen. Wenn du möchtest, kannst du dort auch eine kleine Geschichte in Plattdeutsch lesen.