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IKZ Verwaltung und Infrastruktur
Auf verschiedenen Gebieten arbeitet der Landkreis Osterholz sowohl mit der Kreisstadt, den kreisangehörigen Gemeinen und auch mit benachbarten Landkreisen zusammen. Hier finden Sie einige Beispiele aus dem Bereich Verwaltung und Infrastruktur:
Aufeinander abgestimmte und verzahnte Raumentwicklungen
Der Kommunalverbund Niedersachsen / Bremen, in der auch alle Mitgliedsgemeinden des Landkreises Osterholz vertreten sind, hat sich zusammen mit der regionalen Arbeitsgemeinschaft Bremen / Niedersachsen auf eine abgestimmte und verzahnte Siedlungs-, Freiraum- und Verkehrsplanung einschließlich einer Gewerbe- und Einzelhandelsentwicklung verständigt. Das Konzept trägt die Bezeichnung INTRA (Interkommunales Raumstrukturkonzept Region Bremen.
Bearbeitung des Kindergeldes für die Gemeinde Worpswede
Die Bearbeitung und Auszahlung des Kindergeldes an die berechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Worpswede wird vom Landkreis Osterholz im Rahmen seiner Lohn- und Gehaltsabrechung als Dienstleistung vorgenommen.
EDV-Betreuung Rathaus Grasberg
Die EDV-Abteilung des Landkreises Osterholz betreut die EDV-Arbeitsplätze im Rathaus der Gemeinde Grasberg.
EDV-Betreuung Sekretariat der Grundschule Worpswede
Der Landkreis Osterholz übernimmt die Betreuung der Informationstechnik als Dienstleistungsstelle für das Sekretariat in der Grundschule Worpswede in der Gemeinde Worpswede.
Entwicklung von Radarfilmen
Die bei der kommunalen Verkehrsüberwachung des Landkreises Osterholz entstehenden Radarfilme werden beim Landkreis Stade entwickelt.
Gemeinsame Internetleitung und gemeinsames Netzwerk
Zwischen dem Kreishaus und dem Rathaus wurde eine Glasfaserleitung gelegt. Dadurch können der Landkreis Osterholz und die Stadt Osterholz-Scharmbeck gemeinsam eine sehr schnelle Verbindung zum Internet-Service-Provider nutzen und die laufenden Kosten für eine solche Verbindung senken.
Mit dem Aufbau eines kreisweiten Netzwerkes ist es dem Landkreis zusammen mit den Mitgliedsgemeinden möglich, gemeinsam EDV-Anwendungen zu nutzen, wie beispielsweise das Geographisches Informationssystem, das Intranet, den Zugang zum Landes-EDV-Netz etc.
Gemeinsame Nutzung einer Salzsiloanlage
Die Salzsiloanlage der Kreisstraßenmeisterei des Landkreises wird gemeinsam mit dem Land Niedersachsen, der Stadt Osterholz-Scharmbeck, der Samtgemeinde Hambergen sowie der Gemeinde Worpswede genutzt.
Gemeinsame Nutzung eines Internetredaktionssystems
Zusammen mit den Gemeinden Ritterhude, Schwanewede, Worpswede, der Stadt Osterholz-Scharmbeck und der Samtgemeinde Hambergen nutzt der Landkreis Osterholz ein EDV-Programm zur Verwaltung und Pflege der Internetseiten. Neben Kostenersparnissen können so auch Inhalte wie beispielsweise Terminankündigungen, Aktuelle Meldungen, Pressemitteilungen, Hinweise auf Sehenswürdigkeiten etc. genutzt werden. Zusätzlich können Informationen mit dem Bürger- und Unternehmensservice Niedersachsen verknüpft werden.
Gemeinsame Planungsdokumentation der Regionalen Raumordnungsprogramme (RROPs) sowie aller Flächennutzungspläne der kreisfreien Städte und der Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven
Gemeinsame Planungsdokumentation der Regionalen Raumordnungsprogramme (RROPs) sowie aller Flächennutzungspläne der kreisfreien Städte und der Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven
Mit dem Projekt wollen die Gebietskörperschaften der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V. als Träger der Regional- und Stadtplanung ein gemeinsames Kartenwerk zur Darstellung aller RROPs der beteiligten Landkreise, aller Flächennutzungspläne (FNPs) der kreisfreien Städte sowie der FNPs der Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven erstellen. Dieses Gesamtkartenwerk soll in einem ersten Schritt blattschnittfrei im Internet mittels Mapserver-Technologie visualisierbar sein. Es soll mittelfristig, insbesondere in den Grenzgebieten der beteiligten Gebietskörperschaften, zu einer besseren grenzüberschreitenden Abstimmung der Planungsprozesse beitragen. Es ermöglicht darüber hinaus Bürgern und Planern einen schnellen und transparenten Online-Zugriff auf die Festsetzungen der RROP und FNP und stellt damit eine wichtige Komponente der Umweltinformation dar. Es soll dabei eine Technik verwendet werden, die schon bei verschiedenen RROPs und dem Niedersächsischen LROP erfolgreich eingesetzt wurde. Für die beteiligten Landkreise ergeben sich außerdem Synergieeffekte bei der Durchführung eigener Beteiligungsverfahren.
Gemeinsame Regionalleitstelle
Die Landkreise Cuxhaven und Osterholz sowie die Stadt Bremerhaven betreiben eine gemeinsame Leitstelle mit Standort in Bremerhaven. Ziel ist es, die Aufgaben für die Feuerwehren und Rettungsdienste qualitativ hochwertig und wirtschaftlich erfüllen zu können.
Gemeinsames Backup-Rechenzentrum
Der Landkreis Osterholz und die Stadt Osterholz-Scharmbeck nutzen gemeinsam ein Backup-Rechenzentrum in einem Gebäude des Landkreises, das räumlich getrennt vom Kreishaus- und Rathaus eingerichtet wurde. Dies wurde durch eine direkte Glasfaserverbindung des Backup-Rechenzentrums mit dem Kreishaus und dem Rathaus ermöglicht. Das Backup-Rechenzentrum sowie die schnelle Datenverbindung erhöhen die Datensicherheit und -verfügbarkeit.
Metropolregion Bremen / Oldenburg im Nordwesten e.V.
Die Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten verfügt über vielfältige Wachstumspotentiale und Kompetenzen in strategisch bedeutsamen Wirtschaftsfeldern. In der Metropolregion soll die bestehende großräumige Zusammenarbeit weiter intensiviert und zu einer noch leistungsfähigeren Struktur entwickelt werden. Sie besteht aus den Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven, den kreisfreien Städten Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven, den Landkreisen Ammerland, Cuxhaven, Diepholz, Friesland, Oldenburg, Osterholz, Verden, Cloppenburg, Vechta und Wesermarsch sowie aus Industrie- und Handelskammern.
Rechnungsprüfung für die Stadt Osterholz-Scharmbeck
Der Landkreis Osterholz ist grundsätzlich für die Haushaltsprüfungen seiner Mitgliedsgemeinden zuständigkeit. Die Stadt Osterholz-Scharmbeck kann diese Aufgabe nach dem Gesetz auch selbst durchführen. Sie hat diese Aufgabe jedoch auf den Landkreis übertragen, sodass das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises auch tatsächlich für alle Mitgliedsgemeinden zuständig ist.
Sonderprogramm Demografie
Zusammen mit den kreisangehörigen Gemeinden hat der Landkreis Osterholz eine Strategie zur Bewältigung der Herausforderung und zur Nutzung der Chancen, die mit dem demografischen Wandel einhergehen, entwickelt. Dieses Sonderprogramm zum demografischen Wandel wird gemeinsam mit den Mitgliedsgemeinden umgesetzt.
Schnelle Internetverbindungen - Breitbandversorgung
Schnelle Internetverbindungen sind zu einem wichtigen Standortvorteil geworden und tragen auch zur Lebensqualität bei. Daher haben die kreisangehörigen Gemeinden zusammen mit dem Landkreis Osterholz beschlossen, eine flächendeckende Breitbandversorgung im Kreisgebiet sicherzustellen. Mit der Umsetzung wurde die EWE beauftragt.
Zentrale Datenhaltung bei Sozialleistungen
Das Softwareprogramm für die Bearbeitung von Sozialleistungen, insbesondere für die Bearbeitung von Anträgen auf Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) wird zentral vom Landkreis zur Verfügung gestellt. Alle Mitgliedgemeinden können auf dieses Programm über eine Internetverbindung zugreifen. Die Softwarepflege und die Datensicherung fallen auf diese Weise nur einmal an zentraler Stelle an.
Zusammenarbeit der Kreisstraßenmeisterei und der Baubetriebshöfe
Die Kreisstraßenmeisterei des Landkreises Osterholz und die Baubetriebshöfe der Stadt Osterholz-Scharmbeck, der Samtgemeinde Hambergen sowie der Gemeinden Ritterhude, Lilienthal, Grasberg und Worpswede nutzen bei Projekten untereinander ihre Gerätschaften, Maschinen und Fahrzeuge. Darüber hinaus kaufen sie gemeinsam Material und Geräte ein.
Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN)
m ZVBN arbeiten die Städte Bremen, Bremerhaven, Delmenhorst, Oldenburg sowie die Landkreise Ammerland, Diepholz, Oldenburg, Osterholz, Verden und Wesermarsch sowie die Mitgliedsgemeinden zusammen, um den straßengebundenen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bestmöglich organisieren zu können.
Ein wesentliches Instrument zur Schaffung eines attraktiven ÖPNV ist der Nahverkehrsplan. Die Zielvorstellungen und Planungen der einzelnen Verbandsmitglieder werden darin abgestimmt und zu einem Gesamtkonzept zusammengefügt. Der Nahverkehrsplan bildet damit den Rahmen für die Entwicklung des ÖPNV im Gebiet des ZVBN.
Ein weiterer wichtiger Baustein ist die vertraglich geregelte Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen GmbH, dem Zusammenschluss von über 30 in der Region tätigen Verkehrsunternehmen. Gemeinsam erarbeitete Qualitätskonzepte für Haltestellen, Fahrzeuge, das Beschwerdemanagement, ein abgestimmtes Leistungsangebot, eine unternehmensübergreifende Fahrgastinformation und insbesondere der einheitliche VBN-Tarif sind Beispiele für diese Zusammenarbeit. Steigende Fahrgastzahlen und positive Ergebnisse im Rahmen von Fahrgastbefragungen verdeutlichen den Wert dieser Kooperation.