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IKZ Gesundheit
Auf verschiedenen Gebieten arbeitet der Landkreis Osterholz sowohl mit der Kreisstadt, den kreisangehörigen Gemeinen und auch mit benachbarten Landkreisen zusammen. Hier finden Sie einige Beispiele aus dem Bereich Gesundheit:
Gemeinsames Tierseuchenkrisenzentrum der Landkreise Cuxhaven, Rotenburg (Wümme), Stade und Osterholz
Zwischen den o. g. Landkreisen besteht seit dem 01.07.2009 eine Zweckvereinbarung über die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Tierseuchen im Krisenfall. Sie basiert auf dem Nds. Gesetz über die kommunale Zusammenarbeit. Hochansteckende und sich meist schnell ausbreitende Tierseuchen wie z. B. Schweinepest, Geflügelpest und Maul- und Klauenseuche sind von einem einzelnen Landkreis nur sehr schwer zu bekämpfen. In diesem Fall arbeiten die Veterinärämter der beteiligten Landkreise eng zusammen und errichten ein lokales Krisenzentrum. Derjenige Landkreis behält die Federführung, in dem die Seuche ausbricht bzw. zuerst auftritt, auch wenn das Seuchengeschehen auf die anderen Landkreise übergehen sollte. Die gegenseitige Unterstützung durch Personal und Sachmittel ist für die teilnehmenden Landkreise verpflichtend. In diesem Rahmen werden auch gemeinsame Übungen durchgeführt.
Gemeinsame Überwachung im Bade- und Trinkwasserbereich
Gemeinsam mit dem Landkreis Rotenburg (Wümme) führt der Landkreis Osterholz Überwachungsaufgaben im Bade- und Trinkwasserbereich durch.
Gemeinsame Aufgabenwahrnehmung im Gesundheitsbereich
Die Landkreise Rotenburg (Wümme), Celle, Gifhorn, Verden und Osterholz wenden ein gemeinsames Qualitätsmanagement für den Gesundheitsbereich an, nehmen gemeinsam Beschaffungen vor, führen eine gemeinsame Mikrobiologie-Stammsammlung und bilden einen Fortbildungsverbund.
Zusammenarbeit der Labore
Um insbesondere die Leistungsfähigkeit der Labore sicherzustellen, arbeiten die Labore der Landkreise Rotenburg (Wümme) und Osterholz zusammen.
Gemeinsame Übertragung der Tierkörperbeseitigung auf einen Privaten
Durch die gemeinsame Übertragung der Beseitigungspflicht für Tierkörper auf einen Privaten (SNP Rotenburg) haben die beteiligten Landkreise keine unterschiedlichen Gebührensatzungen mehr. Die Gebühren werden nun einheitlich durch die SNP Rotenburg von den Gebührenschuldnern erhoben, so dass keine Gebührenbescheide mehr erstellt werden und die Überwachung und ggfs. Zwangseintreibung durch die Kooperationspartner entfallen. Diese Kooperation nimmt der Landkreis Osterholz zusammen mit den Landkreisen Uelzen, Celle, Cuxhaven, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Rotenburg (Wümme), Heidekreis, Stade und Verden, der Stadt Delmenhorst sowie den Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven wahr.
Kooperation im Bereich Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit
Die Stadt Osterholz-Scharmbeck, die Samtgemeinde Hambergen sowie die Gemeinden Grasberg, Lilienthal und Ritterhude haben sich mit dem Landkreis Osterholz das gemeinsame Ziel gesetzt, die Qualität und Wirtschaftlichkeit im Aufgabenbereich Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin nachhaltig zu verbessern. Dies soll unter anderem durch gemeinsame Vertragspartner, Abstimmung von Jahresplanungen und Fortbildungen erreicht werden.