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Aussichtstürme
Interessante Anlaufpunkte für Ausflüge, Spaziergänge und Radtouren im Kulturland Teufelsmoor sind Aussichtstürme und -punkte. Sie bieten beeindruckende Fernsichten und ermöglichen einen Blick in den Naturraum in der Hammeniederung.
Der Aussichtsturm in den Postwiesen wurde 2008 in der Nähe des Neuenfelder Damms durch den Landkreis Osterholz erbaut. Er bietet eine herrliche Aussicht in die Weite der Hammeniederung bis zum Weyerberg bei Worpswede und nach Bremen.
Der gut 10 Meter hohe Turm in den Linteler Weiden ist mit seiner interessanten Architektur selbst schon sehenswert. Noch eindrucksvoller ist jedoch die Aussicht wenn Sie die Stufen erklommen haben. Die Hammeniederung liegt Ihnen zu Füßen. Direkt vor Ihnen ist der Scharmbecker Bach und ein Hammealtarm zu sehen. In den Wintermonaten ist die Wahrscheinlichkeit groß, Gast- und Rastvögel zu beobachten, die auf dem aufgestauten Wasser in den Retentionsräumen rasten.
Der „Blickbox“ genannte Beobachtungsstand bietet einen guten Blick in die Nasswiesen und Kleinseggensümpfe der Postwiesen bis hin zur Waldkulisse des Ahrensfelder Moores. Gleichzeitig können von der leicht erhöhten Warte aus an einer in unmittelbarer Nähe angelegten Blänke Wiesenvögel bei der Nahrungssuche beobachtet werden. Während winterlicher Überschwemmungen können auf den vor dem Beobachtungsstand sich ausbreitenden Postwiesen Sing- und Zwergschwäne, Graugänse und andere nordische Gast- und Rastvögel beobachtet werden.
Der Beobachtungsstand ist über einen Steg zu erreichen, der einen Graben mit angrenzendem Staudensumpf quert. Eingebettet in ein dichtes Weidengehölz fügt sich der Beobachtungsstand gut in die weite und offene Niederungslandschaft der Hammeniederung ein. Die Blickbox in den Postwiesen ist nur mit Fahrrad oder zu Fuß erreichbar. Als Startpunkt besonders geeignet sind die Ortlagen Neuenfelde bzw. Ahrenfelderdamm (Stadt Osterholz-Scharmbeck).
Aus 9 m Höhe bietet der Aussichtsturm bei Neu Helgoland einen einzigartigen, weiten Blick in die Niederung von Hamme und Beek mit gewässerbegleitenden Erlensäumen und Weidengebüschen, angrenzenden Nasswiesen, Staudenfluren, uferbegleitenden Röhrichten und ausgedehnten Schwimmblattgesellschaften. Gleichzeitig ermöglicht der Turm einen attraktiven und ungewohnten Blick aus der Höhe über teilweise extensiv genutzte Feucht- und Nassgrünlandbereiche hin zum Weyerberg in Worpswede.
Der 2014 erbaute Turm weist eine außergewöhnliche Architektur auf und setzt so einen gestalterischen Akzent in einer außergewöhnlichen Landschaft. Durch die sorgfältige Auswahl des Standortes am Rande eines kleinen Wäldchens fügt er sich dennoch harmonisch in das Landschaftsbild ein. Insbesondere während der winterlichen Hochwasserereignisse in Hamme und Beek können von der erhöhten Warte aus eine Vielzahl nordischer Gast- und Rastvögel beobachtet werden.
Von Worpswede aus fahren Sie den „Hammeweg“ Richtung Neu Helgoland. Hier können Sie Ihren Pkw auf einemn Parkplatz abstellen. Zu Fuß oder per Rad überqueren Sie die Hamme, biegen unmittelbar hinter der Brücke nach links ab und folgen dem Uferweg. Nach wenigen Minuten erreichen Sie den Aussichtsturm.