Nach erfolgter nationaler Ausschreibung wurde eine Fachfirma mit der Aufstellung einer Mobilbauanlage mit vier Unterrichtsräumen, zwei Differenzierungsräumen sowie einem Sanitärtrakt für die Dauer von zwei Jahren beauftragt. Der Auftrag wurde am 8. Mai 2024 erteilt. In den Ausschreibungsunterlagen war gefordert, dass die Container bis zum 19. Juli 2024 betriebsbereit aufgestellt sein mussten, sodass ein Einzug nach den Sommerferien hätte erfolgen können. Nach der Aufstellung der Mobilbauten waren von der Baufirma verschiedene Mängel abzustellen, so dass eine Inbetriebnahme nach den Sommerferien nicht möglich war.
Die erforderlichen Nachbesserungen bezogen sich, hauptsächlich auf Ergänzungen der technischen Gebäudeausstattung, wie beispielweise das Anbringen weiterer Heizkörper sowie der Austausch einzelner Deckenlampen, das Verkleiden von Versorgungsleitungen und Ausbesserungsarbeiten am Fußboden und den Wänden der Modulbauanlagen. Die einzelnen Punkte wurden mit der Firma geklärt, um schnellstmöglich die Nutzungsfähigkeit der Modulbauanlagen herzustellen.
Zudem wies das Trinkwasser im neuen Gebäude nach Fertigstellung der Wasserversorgung eine Keimbelastung auf, die erst kurz vor den Herbstferien beseitigt werden konnte.
Der Einzug der Schule in die Mobilbauanlagen war dann für nach den Herbstferien, am 21. Oktober 2024 vorgesehen. Aufgrund der vermehrten Regenfälle wurden in der 42. Kalenderwoche Wasserschäden an den Mobilbauanlagen festgestellt, sodass sich die Inbetriebnahme der Mobilbauanlagen weiter verzögert.
Der Landkreis Osterholz strebt an, die Schäden schnellstmöglich zu beheben zu lassen, um eine kurzfristige Inbetriebnahme zu gewährleisten. Dazu wurde die zuständige Modulbaufirma direkt nach Bekanntwerden der Schäden beauftragt. Bisher wurde sie allerdings trotz mehrmaliger Aufforderung nicht tätig. Derzeit wird geprüft, ob der Ersatz der Mobilbauten durch eine neue Firma in Betracht kommt.
Die drei Klassen, die für die Beschulung in den Mobilbauanlagen in diesem Schuljahr vorgesehen waren, sind weiterhin vorübergehend in anderen Räumlichkeiten am Standort Klosterplatz untergebracht. Eingeschränkt ist derzeit dadurch dort u.a. die Nutzung einzelner Fachräume und des Marktcafés.
Die endgültig neuen Räumlichkeiten im jetzigen Kreishaus II soll die Schule am Klosterplatz zum Schuljahr 2026/2027 beziehen können. Davon unabhängig möchte der Landkreis für seine Schule am Klosterplatz aber weiterhin unbedingt schnellstmöglich – auch für die Übergangszeit - ausreichend geeignete Unterrichtsräume zur Verfügung stellen und arbeitet daher intensiv an entsprechenden Lösungen.
Abschließend ist noch festzuhalten, dass der Landkreis als Schulträger schon häufig Mobilbauten für seine Schulen beauftragt hat und diese bisher auch immer den Anforderungen genügt haben. Bei gegebenenfalls. einmal erforderlichen Nachbesserungsarbeiten gab es immer eine gute Zusammenarbeit mit dem Vertragspartner, was sich vorliegend zum ersten Mal leider nicht feststellen lässt.