Die SEN Solare Energiesysteme GmbH mit Sitz in Grasberg operiert als etablierter Großhandelspartner für Photovoltaik-Systeme, Speicherlösungen und Montagematerial. SEN ist dabei im Business-to-Business-Bereich aufgestellt und beliefert ausschließlich Fachbetriebe. Das Unternehmen verfügt über mehr als dreißig Jahre Erfahrung in der Branche: Ursprünglich in 1990 als Installationsbetrieb gegründet, verlagerte SEN im Jahr 2006 den Fokus auf den Großhandel.
Im Sortiment führt das Unternehmen über 300 Produkte. Rund 90 bis 95 Prozent der gelieferten Systeme werden im Bereich von Eigenheimen eingesetzt. SEN erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von 19,6 Millionen Euro und verfügt über eine Lagerfläche von rund 3.000 Quadratmetern. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 29 Mitarbeitende, darunter zwei Auszubildende.
Eine zentrale Produktkomponente im Portfolio ist das exklusiv entwickelte SOL-50-Montagesystem, welches durch seine Konstruktionsart eine schnelle und ästhetisch ansprechende Installation auf unterschiedlichen Dacheindeckungen ermöglicht und nach gängigen Normen zertifiziert ist. Neben dem Produktvertrieb stellt SEN umfangreichen Service bereit, darunter das Online-Planungstool SOLDraft zur Erstellung statisch geprüfter Projekte sowie umfangreiche technische Unterstützung und Schulungen für Fachbetriebe.
Das Geschäftsmodell legt Wert auf Nachhaltigkeit, was sich in der Nutzung eigener Solarenergie, der Optimierung der Logistikprozesse und dem Einsatz ressourcenschonender Materialien widerspiegelt. Zugleich ist die Branche stark von politischen Rahmenbedingungen geprägt. Aus Sicht des Unternehmens bleibt Photovoltaik dennoch eine zentrale Zukunftstechnologie: Sie gilt als eine der günstigsten, saubersten und leisesten Energieformen.
Landrat Bernd Lütjen zeigte sich beeindruckt von der Entwicklung und dem Engagement des Unternehmens: „Ich finde die Entwicklung hin zu mehr Solarenergie sehr gut und kann auch als Privatperson bestätigen, dass sich die Einrichtung einer Photovoltaikanlage lohnt. Der Landkreis hat das Thema frühzeitig erkannt und sich gemeinsam mit den Gemeinden auf den Weg gemacht. Deshalb haben wir auch die Energiewende 2030 ins Leben gerufen. Außerdem haben wir schon seit langer Zeit ein Solardachkataster und bieten regelmäßige Beratungsangebote mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) an.“
Auch Geschäftsführer und geschäftsführender Gesellschafter Martin Holzhüter betonte die Bedeutung des Standortes und der regionalen Zusammenarbeit: „Ziel ist es, gemeinsam mit der Gemeinde Grasberg und dem Landkreis gute Voraussetzungen zu schaffen, damit Unternehmen vor Ort investieren und wachsen können.“
Für örtliche Unternehmen gibt es zudem ein Förderprogramm des Landkreises und der kreisangehörigen Kommunen für Investitionen in Innovation sowie Energie- und Ressourceneffizienz. Damit werden sie niedrigschwellig und unbürokratisch unterstützt, wenn sie sich am Standort Osterholz nachhaltig aufstellen wollen. Wer sich zum Thema Förderung beraten lassen möchte, kann sich an wirtschaft@landkreis-osterholz.de wenden oder telefonisch unter 04791-930 3420 mit der Wirtschaftsförderung Kontakt aufnehmen.
Weitere Informationen zum Unternehmen sowie die Möglichkeit finden sich unter Großhandel für Solar, Speicher- & Montagesysteme – SEN.de.
Der Landkreis Osterholz und die Kommunen besuchen regelmäßig mittelständische Betriebe aus der Region, um sich ein Bild vor Ort zu machen und mit den Unternehmen über unterschiedliche Themen ins Gespräch zu kommen.