Die Feuerwehrtechnische Zentrale wird in den kommenden Jahren bedarfsgerecht schrittweise umgebaut und erweitert. Die Baumaßnahmen dienen insbesondere dazu, die derzeit dezentral in verschiedenen Gebäudebereichen der FTZ untergebrachten Werkstätten in räumlicher Nähe zusammenzuführen und an die aktuellen Anforderungen des Arbeitsschutzes anzupassen. Weiterhin werden zusätzliche Fahrzeughallen geschaffen, um die kreiseigenen Fahrzeuge des Brand- und Katastrophenschutzes sowie weitere seitens des Landes und Bundes zugewiesene Ausstattung aufzunehmen. Für die Besatzungen der stationierten Fahrzeuge werden zudem zusätzliche Sanitär- und Umkleideräume geschaffen sowie ein separater Funktionsbereich für die Stabsarbeit der Technischen Einsatzleitung im Katastrophenschutz. Für die anstehende technische Erneuerung der Atemschutzübungsanlage werden zusätzliche Raumbedarfe im Bereich der dortigen Sanitär- und Umkleideräume sowie der Übungsvorbereitung realisiert.
Landrat Lütjen zeigte sich erfreut über den nun deutlich sichtbaren Baufortschritt auf dem FTZ-Gelände: „Heute erfolgt mit dem Richtfest des ersten Bauabschnitts im Bereich der neuen Schlauchpflege ein erster wichtiger Meilenstein im Rahmen des Umbaus und der Erweiterung der Feuerwehrtechnischen Zentrale. Mit diesem und den folgenden Bauabschnitten wird die Feuerwehrtechnischen Zentrale unter Berücksichtigung des begrenzten Platzangebots auf dem FTZ-Gelände auf einen modernen und zeitgemäßen Stand gebracht.“
Vor der Erweiterung der FTZ hat der Landkreis eine Bestands- und Bedarfsanalyse durchgeführt und auf dieser Grundlage die Planung begonnen. Die Bedarfsanalyse wurde hinsichtlich der Anforderungen des Bevölkerungsschutzes insbesondere nach dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs aktualisiert. Im Ergebnis ist festzustellen, dass die bestehende und gut funktionierende FTZ mit der geplanten Umsetzung im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten auf dem Gelände zukunftsfähig aufgestellt sein wird.
Für den Neubau der Schlauchpflege ist aktuell ein Zeitraum bis Herbst 2026 eingeplant. Ab Ende 2026 soll der Abbruch der bisherigen Schlauchpflege und an gleicher Stelle im Jahr 2027 der Neubau einer Fahrzeughalle mit Sozialtrakt erfolgen. Im letzten Bauabschnitt stehen ab Herbst 2027 bis voraussichtlich Sommer 2028 der Umbau sowie die Erweiterung der Vorbereitungsbereiche und Sanitäranlagen im Bereich der Atemschutzübungsanlage an.
Im Kreishaushalt ist für die Baumaßnahme gemäß aktueller Finanzplanung ein Gesamtbetrag in Höhe von 4,9 Millionen Euro vorgesehen. Mit Blick auf die konkret anfallenden Kosten bleibt das Ergebnis der laufenden Ausschreibungen abzuwarten.
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Richtfest der neuen Schlauchpflege an der Feuerwehrtechnischen Zentrale
Richtfest der neuen Schlauchpflege an der Feuerwehrtechnischen Zentrale
Am Freitag, den 29. Mai 2026, wurde nach einem Baustart Anfang des Jahres das Richtfest der neuen Schlauchpflegerei an der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Pennigbüttel gefeiert. Landrat Bernd Lütjen freute sich gemeinsam mit zahlreichen Gästen und den an der Planung und Bauausführung beteiligen Architekten, Fachplanern und Baufirmen über den Baufortschritt des ersten Bauabschnittes der FTZ- Erweiterung. Den Richtspruch hielt die Firma Gottfried Stehnke Bauunternehmung GmbH & Co. KG.
Meldung vom 29.05.2026Letzte Aktualisierung: 01.06.2026
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