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Zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung

Allgemeine Informationen

Sinn und Zweck der zahnmedizinischen Reihenuntersuchung in Kitas und Schulen:

  • Kennenlernen einer zahnärztlichen Untersuchung in bekannter Umgebung
  • Abbau oder Nicht-Entstehen von Zahnarztangst
  • Möglichkeit der Teilnahme an einer zahnärztlichen Untersuchung für alle Kinder, unabhängig vom Elternhaus
  • Rechtzeitiges Erkennen und Behandeln von Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen

 

Ablauf der zahnärztlichen Reihenuntersuchung in der Kita:

  • Die Zahnmedizinische Reihenuntersuchung findet in einem Raum der Kita statt, den die Kinder kennen. Meist wird dafür ein Gruppenraum, ein Bewegungsraum oder ein Bastel- oder Werkraum von der Kita ausgewählt.
  • Da sich viele v. A. kleine Kinder in der Gruppe wohler fühlen als allein, sind meist mehrere Kinder gemeinsam bei der Zahnärztin. D. h. die Kinder werden entweder in Kleingruppen von ca. 5 Kindern aufgerufen und untersucht oder am Rande des Morgenkreises untersucht. Auf Wunsch können Kinder aber auch einzeln untersucht werden.
  • Die Untersuchungsposition ist von der Gruppe abgewandt. Weder Kinder noch begleitende Erwachsene können den Mund des untersuchten Kindes einsehen.
  • Die Untersuchung wird von einer Zahnärztin durchgeführt. Eine Prophylaxefachkraft notiert den Befund.
  • Die Zahnärztin diktiert in verschlüsselter Form. Weder Kinder noch begleitende Erwachsene sollen den Befund verstehen.
  • Der Befund wird den Kindern in verschlossener Form in ihr Fach gelegt oder von den Erziehenden in verschlossener Form direkt den Eltern übergeben.
  • Für Fragen stehen wir vom Kinder- und Jugendzahnärztlichen Dienst des Landkreises Osterholz gerne zur Verfügung

 

Ablauf der zahnmedizinischen Reihenuntersuchung in der Grundschule:

  • Die Zahnmedizinische Reihenuntersuchung findet in einem Raum der Grundschule statt. Meist wird die Bibliothek, der Musikraum, der Computerraum oder die Cafeteria von der Schule dafür ausgewählt.
  • Die Kinder werden in Kleingruppen von ca. 5 Schülerinnen und Schülern aufgerufen, da sich viele Kinder in der Gruppe wohler fühlen als allein. Auf Wunsch können Kinder aber auch einzeln untersucht werden.
  • Die Untersuchungsposition ist von der Gruppe abgewandt. Weder Mitschülerinnen und Mitschüler noch begleitende Erwachsene können den Mund des untersuchten Kindes einsehen.
  • Die Untersuchung wird von einer Zahnärztin durchgeführt. Eine Prophylaxefachkraft notiert den Befund.
  • Die Zahnärztin diktiert in verschlüsselter Form. Weder Mitschülerinnen und Mitschüler noch begleitende Erwachsene sollen den Befund verstehen.
  • Der Befund wird den Kindern in einem verschlossenen Umschlag mitgegeben.
  • Für Fragen stehen wir vom Kinder- und Jugendzahnärztlichen Dienst des Landkreises Osterholz gerne zur Verfügung.
Rechtsgrundlage
  • Der §21 des SGB V fordert flächendeckende Maßnahmen zur Erkennung und Verhütung von Zahnerkrankungen. Diese werden in Form von zahnmedizinischer Gruppenprophylaxe und zahnmedizinischen Reihenuntersuchungen umgesetzt.
  • Der §57 des NSchG wurde Anfang 2022 wiedereingeführt. Schülerinnen und Schüler sind seither zur Teilnahme an den Maßnahmen zur Erkennung und Verhütung von Zahnerkrankungen nach § 21 Abs. 1 des Fünften Buchs des Sozialgesetzbuchs verpflichtet.

Datenschutz:

  • Im Zusammenhang mit der zahnärztlichen Reihenuntersuchung werden die persönlichen Daten Ihres Kindes vorübergehend im Gesundheitsamt verarbeitet. Entsprechende Datenschutzhinweise finden Sie unter landkreis-osterholz.de/datenschutz.
  • Bei Bedarf können Ihnen diese Datenschutzhinweise auch schriftlich zugesandt werden. In diesem Fall wenden Sie sich bitte mit Ihrem Anliegen an die Zentrale des Gesundheitsamtes unter gesundheitsamt@landkreis-osterholz.de oder unter Telefon 04791-930-2900.

zuklappenKontakt des Kinder- und Jugendzahnärztlichen Dienstes

Prophylaxefachkräfte:

Frau Wedemeyer
Tel.: 04791 - 9302971

Frau Andrick
Tel.: 04791 - 9302972

Frau Deniz
Tel.: 04791 - 9302973

Zahnärztinnen:

Frau Soltau und
Frau Hartkens-Jensch
Tel.: 04791 - 9302970

Bemerkungen

Die Überarbeitung dieser Seite erfolgte in Verbindung mit dem Digitalisierungsprojekt des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland finanziert von der Europäischen Union - NextGenerationEU. 

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