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Gesundheitliche Beratung für Prostituierte

Allgemeine Informationen

Personen, die eine Tätigkeit als Prostituierte oder als Prostituierter ausüben wollen, müssen vor der erstmaligen Anmeldung der Tätigkeit eine gesundheitliche Beratung wahrnehmen (§ 10 Prostituiertenschutzgesetz). Die gesundheitliche Beratung erfolgt im Gesundheitsamt. Ohne eine Bescheinigung über die durchgeführte gesundheitliche Beratung ist eine Anmeldung beim Ordnungsamt des Landkreises Osterholz nicht möglich.

Die gesundheitliche Beratung erfolgt in einem Einzelgespräch angepasst an die persönliche Lebenssituation der beratenen Person. Sie schließt insbesondere Fragen der Krankheitsverhütung, der Empfängnisregelung, der Schwangerschaft und der Risiken des Alkohol- und Drogengebrauchs ein.

Beratungsgespräche nach § 10 Prostituiertenschutzgesetz sind jeden Montag in der Zeit von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr im Gesundheitsamt möglich. Bitte vereinbaren Sie unter der Telefonnummer 0 47 91 / 930 - 2900 Ihren persönlichen Termin.

Verfahrensablauf

Das Gesundheitsamt stellt der beratenen Person eine Bescheinigung über die durchgeführte gesundheitliche Beratung aus. Die Bescheinigung kann auf Wunsch auch auf den in einer gültigen Aliasbescheinigung verwendeten Alias ausgestellt werden.  Die Bescheinigung über die gesundheitliche Beratung muss bei der Ausübung der Tätigkeit als SexarbeiterIn mitgeführt werden.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Personalausweis oder Reisepass
Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Nach der Anmeldung der Tätigkeit haben Prostituierte die gesundheitliche Beratung

    • bei einem Alter ab 21 Jahren mindestens alle zwölf Monat
    • bei einem Alter unter 21 Jahren alle sechs Monate

wahrzunehmen.

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