"Demenz" ist der Oberbegriff für Erkrankungsbilder, die mit dem Verlust von geistigen Funktionen einhergehen. Betroffen sein können das Denken und Erinnern, die Sprache und Orientierung. Die Erkrankung ist dabei mehr als eine reine Gedächtnisstörung, sie beeinträchtigt die gesamte Persönlichkeit des Menschen einschließlich seiner Wahrnehmung, seinem Verhalten und seinem Erleben. Beim Fortschreiten der Erkrankung haben die Betroffenen zunehmend Schwierigkeiten, alltägliche Aktivitäten eigenständig durchzuführen.
Zu den Demenzerkrankungen zählen die Alzheimer-Demenz, die Vaskuläre Demenz, Morbus Pick, Frontotemporale Demenz und weitere Demenzformen.
Diagnose: Wer glaubt, an Demenz erkrankt zu sein, wendet sich am besten zuerst an die Hausärztin oder den Hausarzt. Nach ersten Untersuchungen überweisen diese die Patientinnen und Patienten zu Fachärztinnen oder Fachärzten für Psychiatrie oder Neurologie. Auch die Zuweisung zu Gerontopsychiatrischen Zentren und Memory Kliniken oder Gedächtnisambulanzen kann erfolgen. Dies können z.B. das Klinikum Bremen-Ost, Klinikum Bremen-Nord oder das Krankenhaus St. Joseph-Stift in Bremen sein. Darüber hinaus halten auch die Karl-Jaspers-Klinik in Bad Zwischenahn und das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide eine spezielle Diagnostik vor.
Nachfolgend haben wir für Sie Informationen zum Thema Demenz sowie verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten zusammengestellt.

