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Heranziehung zu Kostenbeiträgen bei Jugendhilfemaßnahmen (Kinder- und Jugendhilfe)

Allgemeine Informationen

Der Landkreis Osterholz erbringt als örtlicher Träger der Jugendhilfe Jugendhilfeleistungen nach dem Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII). Das SGB VIII enthält ein breites Spektrum von Leistungen für junge Menschen. Dabei werden vollstationäre und teilstationäre Maßnahmen unterschieden.

Das Kind, der Jugendliche oder der junge Volljährige und dessen Eltern haben zu den Kosten der Jugendhilfe beizutragen. Die Höhe des Kostenbeitrags aus Einkommen richtet sich im Wesentlichen nach ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen.

Werden Leistungen für vollstationäre Maßnahmen (über Tag und Nacht außerhalb des Elternhauses) gewährt und bezieht einer der Elternteile Kindergeld, so hat dieser Elternteil mindestens das Kindergeld als Kostenbeitrag zu leisten.

Zahlt dieser das Kindergeld nicht, ist der Landkreis Osterholz berechtigt, sich das Kindergeld von der Familienkasse direkt auszahlen zu lassen.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Nachweise über Einkünfte des vorangegangenen Kalenderjahres
    • Einkommenssteuerbescheid
    • Verdienstabrechnungen oder
    • Verdienstbescheinigung Ihres Arbeitgebers
Welche Fristen muss ich beachten?

Die Fristen ergeben sich aus den Mitteilungen des Jugendamtes und der Zentralen Heranziehungsstelle.

Sollten Sie einmal eine Frist nicht einhalten können, teilen Sie dies bitte der Zentralen Heranziehungsstelle mit (per Telefon, E-Mail oder Brief).

Rechtsgrundlage
  • Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII)
  • Verordnung zur Festsetzung der Kostenbeiträge für Leistungen und vorläufige Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe
    (Kostenbeitragsverordnung - KostenbeitragsV)
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