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Asylantrag

Allgemeine Informationen

Ausländische Staatsangehörige genießen in der Bundesrepublik Deutschland Schutz vor staatlicher, politischer und religiöser Verfolgung in ihrem Heimatland. Dieser Umstand wird in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen eines Asylverfahrens rechtlich geprüft.

Die Aufenthaltsgestattung ist das gesetzliche Aufenthaltsrecht für Asylbewerber während des Asylverfahrens. Sie entsteht kraft Gesetzes mit der ersten Asylantragsstellung in Deutschland. Ist der Asylantrag erfolgreich, erlischt sie mit Rechtskraft der Anerkennung als Asylberechtigter. Bei Ablehnung des Asylantrages erlischt sie mit Ablauf der Ausreisefrist. Die Aufenthaltsgestattung ist räumlich beschränkt auf das Gebiet der zuständigen Ausländerbehörde. Für Asylbewerber im Landkreis Osterholz wird der Aufenthalt auf das Gebiet des Landkreises und das Gebiet der Stadt Bremen beschränkt.

Vor dem Verlassen dieses Bereichs der räumlichen Beschränkung muss eine Erlaubnis bei der Ausländerbehörde (Landkreis) beantragt werden.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt bei der Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die sich jeweils in unmittelbarer Nähe Ihrer Erstaufnahmeeinrichtung befinden.

Niedersachsen unterhält eine Erstaufnahmeeinrichtung - die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen - mit Standorten in Braunschweig, Bramsche, Friedland, Oldenburg und Osnabrück.

Die Ausländerbehörde ist lediglich für daraus folgende aufenthaltsrechtliche Fragen zuständig.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Sämtliche vorhandenen Urkunden, die Ihre Identität sowie Ihren Lebensgang belegen
Welche Gebühren fallen an?

Es fallen ggf. Gebühren an. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen ggf. Fristen beachtet werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

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